26 Januar 2018

Granatapfelsirup


DAS musste auch noch sein, Granatapfelsirp. Eigentlich machte ich den nur wegen der roten Farbe;))


Wie schon bei den Organgen, ist die Saison der Granatäpfel fast vorbei. Sie werden oft zu früh vom Baum gepflückt und die Kerne sind erst blass-rosa, statt knallrot. Daher lasse ich sie nachreifen, was wunderbar geht. Sie sind dann nicht mehr so prall, aber darin ist dann das volle Aroma konzentriert gespeichert.


Die einfachste Art, die Kerne aus dem "Apfel" zu bringen ist der: Quer halbieren und von oben mit einem Löffel auf die Schale schlagen. Unten schiessen dann die Kerne raus.
Wichtig! Der Saft lässt sich auf den Kleidern nicht mehr entfernen, auch gewisse Oberflächen sind heikel, daher alles rundherum gut abchecken und in einer hohen Schüssel entkernen!


Wunderschöne Farben!!!


Ich habe mir überlegt, wie ich die Kerne möglichst ohne viel Trübstoffe entsaften könnte. So habe ich sie in einer hohen Pfanne mit etwas Wasser kurz aufgekocht, damit die Haut aufplatzt und dann minimal mit einem Mixer alles gemixt.


Alles durch ein Sieb gegossen und Voilà! die Kerne und Haut blieben drin.


Den Saft mit Zucker in der Pfanne aufgekocht, Schaum abgeschöpft und nach 10min köcheln wieder in heisse Flaschen abgefüllt;)


Ein weiterer Sirup ist entstanden. Er hätte mir gerne noch etwas klarer sein können, aber für das erste Mal gar nicht schlecht;)


Rezept für Granatapfelsirup

Für ca. 1 Liter Granatapfelsirup:

Zutaten:

4 reife Granatäpfel
4dl Wasser

Zucker: pro dl  Saft -> 40-60g Zucker, je nach Geschmack
(*Hier also 9dl x 60g Zucker = 480g Zucker)

Glasflasche mit einem guten Deckel, Kochtopf, Holzbrettchen, Trichter


So gehts:
Saubere Flaschen in heisses Wasser einlegen, 
oder in einem grossen Kochtopf in heissem Wasser sterilisieren.
Granatäpfel halbieren und mit einer Schüssel und Löffel die Kerne rausschlagen.
Kerne und Wasser in einer Pfanne aufkochen und  mit einem Mixer pürieren.
Saft durch ein Sieb wieder zurück in die Pfanne geben.
Saft abmessen* und entsprechend Zucker abwägen (pro dl -> 40-60g )
Saft und Zucker aufkochen und falls vorhanden, Schaum abschöpfen.
Gute 10 min köcheln lassen.
Heisse Flasche auf Holzbrettchen und Sirup mit einem Trichter in die Flasche bis oben hin einfüllen, sofort verschliessen.
Flasche auf dem Brettchen auskühlen lassen, fertig;)

Wird der Sirup benützt, empfehle ich die Flasche im Kühlschrank zu lagern und möglichst bald aufzubrauchen, 
da keine Konservierungsstoffe o.ä. im Sirup enthalten sind.


Herzlich, Rita





Freutag

19 Januar 2018

Orangensirup


Orangen gibt es noch, aber nicht mehr lange. Im Laden werden sie nun recht günstig angeboten und da es noch etwas dauert, bis frisches, saisonales Obst von diesem Jahr im Laden erhältlich ist (ausser Äpfel), wollte ich Orangen noch etwas konservieren.


Sirup geht mit saftigen Früchten und Beeren sehr gut! 
Zuerst den Saft gewinnen, der doch etwas Zeit in Anspruch nahm, aber den Kids viel Freude machte;)


Ich habe viele Glasbehälter, die ich sammle...Da war es nicht schwer, Glasflaschen zu finden. Da ich nicht genau wusste, wieviel Sirup ich am Schluss erhalten würde, habe ich vorsorglich etwas mehr Flaschen genommen. Sie sind sauber (müssten sterilisiert sein). Ich lege sie immer im heissesten Wasser ein, das aus dem Wasserhahn kommt. Verbrennungen sind da oft die Regel..Trotz Vorsicht.


Der Saft ist ausgepresst und im Massbecher wird es abgemessen. Dann Durch ein Sieb, da das Fruchtfleisch nicht unbedingt mit in den Sirup sollte, wegen der Haltbarkeitsdauer.


Der Saft wird mit Zucker zusammen aufgekocht und der Schaum wird an der Oberfläche mit einem Löffel abgeschöpft. Wie bei der Konfitüre.


Dann etwa 10min köcheln lassen und in die sehr heissen Flaschen (die auf einem Holzbrett stehen) mit einem Trichter abgefüllt und zwar bis ganz oben hin! 
Sofort verschliessen, damit ein Vakuum entstehen kann.


Es ist in dieser Situation selbstverständlich, dass die Kinder nicht in der Nähe sind! Falls etwas passieren würde, könnten schlimme Verbrennungen die Folge sein.


Der Orangensirup ist fertig und kühlt nun auf dem Holzbrett weiter hab.



Rezept für Orangensirup

Für ca. 1 Liter Orangensirup:

Zutaten:

 8-10 frische Orangen
(ergibt etwa 8dl Saft)

Zucker: pro dl  Saft -> 40-60g Zucker, je nach Geschmack
(*Hier also 8dl x 60g Zucker = 480g Zucker)

Glasflasche mit einem guten Deckel, Kochtopf, Holzbrettchen, Trichter


So gehts:
Saubere Flaschen in heisses Wasser einlegen, 
oder in einem grossen Kochtopf in heissem Wasser sterilisieren.
Orangen halbieren und mit einer Orangenpresse entsaften.
Saft abmessen* und entsprechend Zucker abwägen (pro dl -> 40-60g )
Saft und Zucker aufkochen und falls vorhanden, Schaum abschöpfen.
Gute 10 min köcheln lassen.
Heisse Flasche auf Holzbrettchen und Sirup mit einem Trichter in die Flasche bis oben hin einfüllen, sofort verschliessen.
Flasche auf dem Brettchen auskühlen lassen, fertig;)

Wird der Sirup benützt, empfehle ich die Flasche im Kühlschrank zu lagern und möglichst bald aufzubrauchen, 
da keine Konservierungsstoffe o.ä. im Sirup enthalten sind.


Nutzt die Gelegenheit und erhaltet Euch noch etwas die Frische der Orangen;)

Herzlich, Rita




*Freutag*

16 Januar 2018

Fallmaschen Loop



Ich hinke gewissen Trends ja immer gehörig hinter her. So auch bei diesem Fallmaschenloop, der letztes oder sogar vorletztes Jahr Dank des Bändchengarns von Langyarns Sol Degrade mit seinen Farbverläufen viel gestrickt wurde.
Ich wollte ja mit dem Knäuel was ganz anderes machen, aber eben, 
da kam mir diese Anleitung in die Finger.
Viel ist von dem einen Knäuel  ja nicht mehr übrig, was ich toll finde.



Der einfache gestrickte Loop hält besonders am Schluss eine Überraschung bereit.
Ich habe noch nie absichtlich Maschen fallen lassen, also ja, ihr wisst schon...
Aber hier ist es absichtlich und die optische Wirkung finde ich Klasse.


Der Schal trägt sich leicht, ist nicht zu warm und die Farben gefallen mir sehr.
Eigentlich ja eher was für die Übergangszeit oder im Sommer, 
da das Bändchengarn aus Baumwolle ist.


Ein angenehmes Ein-Knäuel-Projekt, das innert Kürze fertig ist 
und am Schluss kaum Reste übrig bleiben, das mag ich.


Allen einen ganz schönen und hellen Tag!
Lasst Farbe rein;)

Herzlich, Rita







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15 Januar 2018

Sonnenzopf


Ich mag den Zopfteig sehr gerne, denn er ist so vielseitig form- und verwendbar.
Ich dachte mir, ich werde in diesem Jahr versuchen, möglichst viele verschiedene Formen auszuprobieren und Euch zu zeigen;)
Wir haben seit Tagen keine Sonne da Hochnebel alles zudeckt, darum dieses Motiv;)


Ich habe aus einem Kilo Mehl, gut 1.7 -1.8 kg Teig erhalten, 
den ich in 100g Portionen unterteilt habe.

Hier werden nun 3 x100g Portionen zu 3 gleich grossen Stangen geformt.


Dann diese wie hier abgebildet, aufeinander gelegt.


 Die Strahlen werden im Uhrzeigersinn wie eine Schnecke eingerollt.


Und die fertige Sonne ist zu sehen.


Ich habe 4 solcher Sonnen geformt und den Rest konnten die Kinder haben....
Mit  Teig kann man Kinder immer wunderbar beschäftigen.


Die Sonnen dann mit Eigelb bestrichen, gute 15 min. ruhen lassen und nochmals bestreichen und dann in den Ofen.


Diese waren ca. 27min. bei 200°C in der Ofenmitte.


Auf einem Gitter auskühlen lassen und fertig;)

Ein hübscher Anblick und auch als Mitbringsel sicher ein tolles Geschenk.

Allen einen guten und möglichst sonnigen Wochenstart!


12 Januar 2018

Quark-Ölteig


Wenns etwas schneller gehen soll, ist ein Quark-Ölteig eine wunderbare Sache.


Geht schnell, braucht keine Ruhezeit und das Resultat kann sich sehen lassen.


Backpulver reagiert mit Flüssigkeit und beginnt sofort  zu "treiben". 
 Der Teig sollte nach dem Mischen mit allen Zutaten so schnell als möglich in den Ofen, 
damit die volle Triebkraft mit der Hitze zum Zug kommen kann.

Daher ist es wichtig, im Vorfeld alles bereit zu machen und dann speditiv zu arbeiten.


Ich hatte für einen Mürbeteig keine Lust heute und mischte mir einen Quark-Ölteig für einen Zwetschgenkuchen. 
Lustigerweise schnitt gerade an diesem Tag mein Schwiegervater die Zwetschgenbäume;)


Der Teig ist schön aufgegangen und der Rand war sehr knusprig.


Was für ein Duft und die Zwetschgen erst...Mmmmh....


Der Boden ist etwas dicker geworden, aber bei saftenden Früchten sicher kein Problem. 
Der Teig ist schön weich und fluffig.


Quark-Ölteig, 
für ein quadratisches Kuchenblech,
für ein rechteckiges empfehle ich die 1,5 Menge des Teiges.

50g weiche Butter
170g abgetropfter Quark
6 EL Öl
4EL Milch
400g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Zuerst alle trockenen Zutaten  mischen.
Dann alle flüssigen Zutaten gut verrühren, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist.
Alles miteinander zusammenfügen und zu einem elastischen Teig kneten.
Anschliessend speditiv arbeiten! Da der Teig nun anfängt zu treiben.

Im vorgeheizten Ofen bei ca. 200° C in der Ofenmitte je nach Kuchen ca. 30-45min backen.
Dabei bleiben.

Tipp: Im Vorfeld alle Zutaten bereit halten, z.B. Guss für Kuchen bereits fertig haben, Früchte (oder Gemüse etc. ) gerüstet, Ofen vorgeheizt, Blech gefettet oder mit Backpapier ausgekleidet.

-> bei Süsser Variante: 100g Zucker, etwas Zitronenschale, ect.
-> bei Salziger Variante: Prise Salz, ect.

Der Teig ist äusserst vielseitig und kann für die süsse wie auch die salzige Küche benützt werden. Die Art des Belegens und der Form sind keine Grenzen gesetzt.


Vielleicht heute etwas für Dich? ;)

Allen ein schönes Wochenende!

Herzlich, Rita


09 Januar 2018

schon länger fällig


Tja, das Bügeleisen hat seinen Geist aufgegeben. Und zwar genau dann, als ich die grosse Festtischdecke (die über 6m lang ist) bügeln wollte.....
Das Eisen gab an, aufzuheizen, doch das Eisen wurde nicht mehr heiss.....
Dann am nächsten Morgen in die Stadt und wirklich ein besseres mit mehr Dampfleistung heim geholt.

Der Blick viel auf das Brett....müsste eigentlich auch gleich erneuert werden, nicht?


Meine Stoffvorräte haben mir da sehr geholfen, dieser Stoff stammt vom blauen Schweden, aus dem Jahre 2010. So war's angeschrieben....


Von Hand in etwa die Stoffzugabe abgemessen und mit Hilfe eines Stück Papiers dann eine Schablone für die Nahtzugabe zugeschnitten und um das umgekehrte Bügelbrett rum angezeichnet.
Mit der Schere ausgeschnitten. 


Dann das Ganze sauber gebügelt und mit einem Zickzackstich versäubert.


Ich habe mich dann entschieden, 2cm umzuschlagen und bei den Rundungen schöne Falten zu legen.


Mit der Nähmaschine dann genau neben dem Zickzack einmal rundherum, 
bis auf die Öffnung für die Schnur oder Gummizug.


 Ich habe mich für einem Gummizug entschieden, finde dies einfacher. Mit Hilfe einer Sicherheitsnadel eingezogen. Die Länge kann ich nicht genau sagen, habe es nach Gefühl gemacht und bevor ich das Ende vernähte, den Überzug kurz am Brett "anprobiert", ob's passt;)




Das Stoffmuster gefällt mir sehr und ist wie oben bereits angegeben, ein Stoff aus dem Blauen Schweden aus dem Jahre 2010. Es gibt da ja praktisch jedes Jahr/Saison neue Muster.


So frisch und fröhlich, ich hoffe, es bleibt möglichst lange so.

Nun kann ich mit neuem Elan bügeln, toll!

Allen einen schönen Tag!

Herzlich, Rita



creadienstagDienstagsDingehandmadeontuesday



06 Januar 2018

Dreikönigssterne


Meine Lieben
Am heutigen 3 Königstag, wünsche ich allen einen wundervollen Tag!
Möge Euch immer ein Stern voraus gehen und Euch den Weg leuchten!

Hier sind ein paar Sterne, die ich im Teeadventskalender 2017 und an Freunde verschickt habe.
Ist es nicht schön?
 Ich danke allen, die mir ein Bild geschickt haben! Falls ich einen vergessen habe, bitte schicken, 
dann setze ich ihn noch ein;)


Diese zwei Bilder sind von Eva Fuchs








Ein Stern von Marie-Louise







Überall hängt ein Stern und setzt ein Zeichen, wie schön!

Allen ein gutes und ruhiges Wochenende!
Am Montag fängt dann wirklich für alle wohl wieder der Alltag an.

Allen sichere und  mutige Schritte mit viel Elan durchs neue Jahr!

Herzlich, Rita

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